Stelleninserat erstellen — rechtssicher in Minuten
Bau dein Inserat Abschnitt für Abschnitt. Rechts entsteht es live als fertiges Dokument — und der Check prüft im selben Moment auf diskriminierende Formulierungen, Vollständigkeit und Meldepflicht. Jeder Satz bleibt deiner.
Inserat fertig? Jetzt ausschreiben — ohne Copy-Paste.
Mit der Recruiting-Software von HR Onboarding veröffentlichst du die Stelle direkt, prüfst die Meldepflicht automatisch und sammelst alle Bewerbungen in einer Kanban-Pipeline. 1 Jahr gratis.
Was gehört in ein Stelleninserat? Aufbau und Vorlage
Ein gutes Stelleninserat folgt einem klaren Aufbau — egal ob als klassische Stellenanzeige, als Online-Stellenausschreibung oder auf der eigenen Karriereseite. Diese sechs Bausteine gehören in jede Vorlage, und genau durch sie führt der Builder oben:
- Eckdaten — Jobtitel (geschlechtsneutral), Pensum, Arbeitsort und Eintritt. Die Fakten, nach denen Bewerbende zuerst suchen.
- Über das Unternehmen — zwei, drei Sätze dazu, wofür ihr steht und warum man bei euch arbeiten möchte.
- Aufgaben — die wichtigsten Tätigkeiten konkret formuliert, nicht als endlose Liste.
- Profil — die wirklich nötigen Anforderungen. Je realistischer, desto mehr passende Bewerbungen.
- Angebot — was die Stelle attraktiv macht: Anstellungsbedingungen, Flexibilität, Entwicklung. Dieser Teil entscheidet oft über die Bewerbung.
- Bewerbung — eine klare Ansprechperson und ein einfacher Weg, sich zu melden.
Wer kein Muster von Grund auf schreiben will, startet oben mit einer der Schweizer Berufs-Vorlagen — vom KV über die Pflege bis zum Gewerbe — und passt sie an. Die Live-Vorschau zeigt sofort, wie die fertige Stellenanzeige aussieht.
Diskriminierungsfrei formulieren
In der Schweiz muss eine Stellenausschreibung geschlechtsneutral sein — das verlangt das Gleichstellungsgesetz (GlG). Hinweise auf Alter, Herkunft, Aussehen oder Familienstand sind durch den Persönlichkeitsschutz (OR Art. 328) heikel und können Diskriminierungsvorwürfe auslösen. Der Check markiert solche Stellen live rot in der Vorschau. Die häufigsten Stolperfallen:
- Geschlecht — «Sekretärin» statt neutral. Lösung: (m/w/d) ergänzen oder eine Paarform wie «Mitarbeiter/in».
- Alter — «junges, dynamisches Team» oder «max. 30 Jahre». Lösung: auf Kompetenz und Erfahrung statt auf das Alter abstellen.
- Herkunft — «Deutsch als Muttersprache» oder «Schweizer Pass erforderlich». Lösung: Sprachniveau (z.B. C1) bzw. «gültige Arbeitsbewilligung für die Schweiz».
- Aussehen und Familie — «gepflegtes Auftreten», «ledig»: für die meisten Stellen nicht relevant und besser weglassen.
Dazu kommt die Meldepflicht: In Berufen mit hoher Arbeitslosenquote muss die Stelle vor der Veröffentlichung zuerst dem RAV gemeldet werden (Art. 21a AIG). Das Tool prüft das pro Beruf — mehr dazu im Stellenmeldepflicht-Checker.
Häufige Fragen zum Stelleninserat
Was gehört in ein gutes Stelleninserat?
Jobtitel (geschlechtsneutral), eine kurze Vorstellung des Unternehmens, die konkreten Aufgaben, das gesuchte Profil, was ihr bietet, und eine klare Bewerbungsangabe mit Ansprechperson. Pensum, Arbeitsort und Eintritt gehören zu den Eckdaten. Der Builder oben führt durch alle Abschnitte und zeigt fehlende Angaben sofort an.
Welche Formulierungen sind heikel?
Geschlechtsspezifische Titel ohne (m/w/d) verstossen gegen das Gleichstellungsgesetz (GlG). Hinweise auf Alter («junges, dynamisches Team»), Herkunft («Deutsch als Muttersprache»), Aussehen oder Zivilstand sind durch den Persönlichkeitsschutz (OR Art. 328) heikel und können Diskriminierungsvorwürfe auslösen. Der Live-Check markiert solche Stellen direkt rot in der Vorschau und schlägt eine neutrale Formulierung vor.
Muss ich die Stelle dem RAV melden?
In Berufsarten mit einer Arbeitslosenquote ab 5 % besteht eine Meldepflicht (Art. 21a AIG): zuerst dem RAV melden, dann 5 Arbeitstage Sperrfrist. Wähle oben den Beruf, um sofort zu sehen, ob deine Stelle betroffen ist. Details im Stellenmeldepflicht-Checker.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Das Inserat wird ausschliesslich in deinem Browser erstellt und geprüft — es wird nichts an einen Server übertragen oder gespeichert. Du kannst das Ergebnis kopieren oder als PDF exportieren.
Hinweis: Dieses Tool ist eine kostenlose Orientierungshilfe und ersetzt keine Rechtsberatung. Der Diskriminierungs-Check basiert auf gängigen Formulierungsregeln (GlG, OR Art. 328); die Meldepflicht-Angabe auf der hinterlegten SECO-Berufsliste. Verbindlich für die Meldepflicht ist die tagesaktuelle Prüfung über job-room.ch. HR Onboarding übernimmt keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität.