Termin planen
Planer öffnen, Datum, Dauer, Format und Ort erfassen
Interviews werden immer aus der Bewerber-Akte heraus geplant, nicht aus einem eigenen Kalender-Modul. Öffnen Sie in Recruiting die Bewerbung, klappen Sie den Abschnitt Interview auf — er trägt anfangs die Marke „Nicht geplant“ — und klicken Sie auf Interview planen. Der Planer startet mit einem festen Termin.
Die Felder und ihre Folgen
- Datum & Uhrzeit — das einzige Pflichtfeld. Ohne Datum lässt sich nicht speichern.
- Dauer — Vorgabe 60 Minuten, wählbar von 20 Minuten bis 3 Stunden. Die Dauer bestimmt, bis wann der Termin im Kalender aller Beteiligten steht. Im Text der Einladung steht sie beim festen Termin nicht — dort erscheint der Beginn, das Ende ergibt sich aus dem angehängten Kalender-Eintrag. Nur bei Terminvorschlägen (Schritt 2) nennt die Mail die Dauer ausdrücklich.
- Typ — Vorgabe „Telefon“, daneben „Videocall“ und „Vor Ort“. Der Typ erscheint in der Mail, im Kalendereintrag und im Status-Portal.
- Ort / Link — leer voreingestellt. Was Sie hier eintragen, steht in der Einladung und im Kalendereintrag; eine Web-Adresse wird in der Mail als anklickbarer Link dargestellt, ein Raumname als Text. Bleibt das Feld leer, fällt die Zeile „Ort:“ in der Mail ersatzlos weg — ein leeres Label bleibt nicht stehen.
- Notizen — Vorbereitung, Fragen, Hinweise fürs Team. Sie bleiben intern: Die Standard-Einladung gibt sie nicht aus, und im Status-Portal der Kandidatin oder des Kandidaten erscheinen sie nicht.
Die Häkchen unter den Feldern — und der eigene Text
„Einladung an den Kandidaten senden“ ist beim Öffnen des Planers nicht gesetzt. Setzen Sie es, erscheint darunter die E-Mail-Vorschau — das ist die Mail, die tatsächlich rausgeht, nicht ein Muster — und die Einladung wird mit der Vorlage „Interview-Einladung“ inklusive Kalender-Eintrag (.ics) verschickt. Ohne Häkchen wird der Termin nur intern geplant: In der Akte steht dann „Ohne Kandidaten-Benachrichtigung geplant — keine Rückmeldung möglich“, und die Person kann den Termin im Portal weder bestätigen noch verschieben, weil sie ihn dort gar nicht sieht.
„Status auf ‚Interview‘ setzen“ ist angehakt, solange die Bewerbung noch nicht im Status „Interview" steht. Damit wandert die Karte im Kanban in die Interview-Spalte. Steht die Bewerbung noch ganz am Anfang auf „Neu“, führt das System den Zwischenschritt „Prüfung“ selbst aus, weil die Pipeline diesen Sprung sonst nicht erlaubt. Nehmen Sie das Häkchen weg, ist der Termin trotzdem gespeichert — die Bewerbung bleibt aber in ihrer bisherigen Spalte stehen.
Den Text anpassen: Direkt über der Vorschau steht „Text anpassen“. Der Knopf öffnet einen eigenen Dialog mit Betreff und Text der Vorlage, die für diesen Termin gilt — bei einem Zweitgespräch also die Einladung zum Folgegespräch, bei einer Verschiebung die Verschiebungs-Vorlage. Nützlich, wenn Sie den Termin vorgängig telefonisch vereinbart haben und ihn nur noch schriftlich bestätigen: Der Vorlagensatz „Ihre Bewerbung hat unser Interesse geweckt“ stimmt dann nicht mehr. Die Platzhalter in geschweiften Klammern bleiben stehen und werden beim Versand eingesetzt — ändern Sie danach noch das Datum im Planer, stimmt Ihr Text weiterhin. Kalender-Eintrag, Signatur und der Knopf „Termin online bestätigen“ kommen unverändert dazu. „Übernehmen“ schliesst den Dialog, „Zurücksetzen“ stellt die Vorlage wieder her. Die Anpassung gilt nur für diese eine Mail und wird nicht gespeichert; wer dauerhaft anders formulieren möchte, ändert die Vorlage unter Einstellungen. Dasselbe gilt für Terminvorschläge — dort setzen Sie mit dem Platzhalter „Terminvorschläge (Liste)“ fest, an welcher Stelle die Termine stehen.
- Ein Termin steht in der Akte, mit Datum, Dauer, Format und Ort
- Sie wissen, wann eine Mail rausgeht — und wann bewusst keine
- Die Bewerbung steht im gewünschten Status