Vorlagen und Platzhalter
Texte einmal schreiben, Namen und Daten füllt das System
Alle Texte liegen an einem Ort: in Recruiting links in der Navigation unter Vorlagen. Diese Seite sehen und bearbeiten Admin und HR; Bereichs- und Fachleitungen haben hier keinen Zugriff — Nachrichten an ihre Bewerbenden schreiben dürfen sie trotzdem, sie greifen dabei auf dieselben Vorlagen zu.
Beim ersten Öffnen legt das System 15 Vorlagen für Ihre Organisation an — fertige Schweizer Texte, die Sie sofort verwenden oder Wort für Wort umschreiben können. Sie sind nach den Etappen des Bewerbungswegs gruppiert: Eingang, Gespräch, Entscheid, Zusage & Eintritt und Weitere. Jede Karte trägt den Namen, eine Zeile dazu, wann die Vorlage gedacht ist, und den Knopf Bearbeiten. Rechts steht entweder Standard (unverändert) oder der Link Zurücksetzen — der erscheint nur bei Vorlagen, die Sie tatsächlich angepasst haben.
Welche Mails gehen von selbst raus — und welche nicht
Das ist die Frage, bei der sich die meisten täuschen, deshalb gleich zu Beginn. Unabhängig von jedem Termin gehen zwei Vorlagen ohne Ihr Zutun raus:
- Bewerbung erhalten — geht sofort raus, sobald eine Bewerbung über das öffentliche Bewerbungsformular eintrifft.
- Rückzug bestätigt — geht raus, wenn jemand die eigene Bewerbung im persönlichen Portal zurückzieht (Schritt 4).
Rund um Gespräche verschickt das System zusätzlich mehrere Mails selbstständig, alle über die Vorlage Interview-Einladung: Beim Terminvorschlag ist der Versand voreingestellt — Sie müssten ihn ausdrücklich abwählen. Bleiben die Vorschläge liegen, geht rund zwei Tage später eine Erinnerung nach, und wählt die Person im Portal selbst einen Termin, geht die Bestätigung ebenfalls von allein raus. Nur beim fixen Termin entscheidet der Haken beim Planen. Dazu kommt die Interview-Erinnerung rund 24 Stunden vor dem Termin, solange sie unter Einstellungen → Kommunikation eingeschaltet ist.
Welche Mail bei Terminen in welchem Fall rausgeht, steht vollständig in der Anleitung zu den Interviews — die Aufzählung hier ist bewusst keine abschliessende Liste. An den Karten der Vorlagenseite erkennen Sie die betroffenen Vorlagen am Vermerk „auch automatisch“; schalten Sie die Erinnerung ab, verschwindet der Vermerk dort auch wieder.
Der Editor Feld für Feld
- Name (max. 200 Zeichen) — nur intern, damit Sie die Vorlage in der Liste und im Verlauf wiedererkennen.
- Betreff (max. 500 Zeichen) — Platzhalter sind auch hier erlaubt, etwa
Ihre Bewerbung bei {{company_name}}. - Antwort an (Reply-To) — steuert, wo Antworten landen. Dazu Schritt 2.
- Inhalt — ein einfacher Editor mit Fett, Kursiv, Aufzählung und dem Menü Platzhalter. Platz ist für rund 50 000 Zeichen; das reicht für mehrere Seiten Text.
- Zwei Häkchen darunter — Standard-Signatur anhängen und „Rückfragen?“-Kontakt anzeigen, beide ab Werk gesetzt. Auch dazu Schritt 2.
Gespeichert wird erst mit Speichern. Name, Betreff und Inhalt müssen dabei gefüllt sein — sonst weist das Fenster den Klick mit einem Hinweis ab. Einzige Ausnahme ist die Vorlage Formlose Nachricht, die ohne Betreff auskommt (Schritt 2).
Platzhalter einsetzen
Ein Platzhalter ist ein Wort in doppelten geschweiften Klammern, das beim Versand durch den echten Wert ersetzt wird. Setzen Sie den Cursor an die gewünschte Stelle und wählen Sie im Menü Platzhalter den passenden Eintrag — er wird dort eingefügt, wo der Cursor stand.
- Zur Person —
{{anrede_form}}(die fertige Anredezeile),{{anrede}},{{vorname}},{{nachname}},{{email}},{{phone}} - Zur Bewerbung —
{{job_title}},{{company_name}},{{application_date}},{{status_url}} - Zum Termin —
{{interview_date}},{{interview_time}},{{interview_type}},{{interview_location}} - Zum Angebot —
{{offer_salary}},{{offer_start_date}} - Zur sendenden Person —
{{absender_name}}und Verwandte; siehe Schritt 2
Zwei Regeln dahinter sollten Sie kennen:
- Ein Platzhalter, den es nicht gibt, bleibt stehen. Tippen Sie
{{vornname}}, steht genau das später in der Mail. Das ist Absicht: So fällt ein Tippfehler schon in der Vorschau auf, statt still zu verschwinden. - Eine leere Angabe lässt die ganze Zeile verschwinden. Das gilt für die optionalen Felder — Funktion, Telefon und E-Mail der sendenden Person sowie Ort, Notiz, Datum, Zeit und Format des Termins. Steht in einer Zeile nur ein Label und dieser eine Platzhalter, etwa
Ort: {{interview_location}}, fällt die Zeile weg, sobald kein Ort erfasst ist. Steht der Platzhalter mitten in einem Satz, bleibt der Satz stehen — ein halber Satz wäre schlimmer als ein leeres Feld.
Vorschau und Testmail
Vorschau anzeigen zeigt die Mail so, wie sie ankommt: mit Ihrem Logo, Ihrer Akzentfarbe, der Signatur und dem Kontaktkasten — gerechnet wird sie auf demselben Weg wie der echte Versand, nur mit Beispieldaten («Thomas Muster», «Software Entwickler»). Die Vorschau ist beim Öffnen des Fensters zugeklappt und aktualisiert sich danach beim Tippen von selbst.
Testmail an mich senden geht einen Schritt weiter und verschickt eine echte Mail an Ihre eigene Adresse — mit [TEST] vor dem Betreff, damit sie im Postfach nicht mit einer echten Nachricht verwechselt wird. So sehen Sie das Ergebnis in Ihrem Mailprogramm statt im Browser — inklusive Signatur, Kontaktkasten und Antwortadresse. Mehr als fünf Testmails pro Minute sind nicht möglich.
Eigene Vorlagen
Oben rechts legt + Neue Vorlage einen eigenen Text an — etwa ein Nachfassen nach dem Gespräch. Eigene Vorlagen erscheinen als eigene Gruppe Eigene Vorlagen am Ende der Seite und lassen sich jederzeit löschen.
Bei den 15 mitgelieferten Vorlagen fehlt dieser Knopf bewusst — sie hängen an Abläufen, die sonst ins Leere liefen. Statt zu löschen, setzen Sie sie zurück: Zurücksetzen stellt Name, Betreff, Inhalt und die Häkchen auf den Auslieferungsstand zurück und leert das Feld Antwort an. Ihre Anpassungen sind damit verworfen, ohne dass ein Loch entsteht.
- Ihre wichtigsten Texte klingen nach Ihrem Haus, nicht nach Software
- Sie wissen, welche zwei Mails ohne Ihr Zutun rausgehen — und dass ein Statuswechsel keine ist
- Platzhalter füllen Namen, Stelle und Datum, ohne dass jemand nachtippt